"Das ich das noch erleben darf" Athearn Genesis Pacific Surfliner in H0

  • Ich wusste doch das ich nix verpasst habe...

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    The situation is hopeless but not serious !

  • Schwere Entscheidung... :duel:

    Die SC-44 wäre was moderneres...,


    Eigentlich soll es die F59PHI werden, aber die Jahre sieht man dem Modell schon an. auch innen ist das noch robuste Athearn-Technik ohne groß Elektroniksperenzchen.


    Die andere Seite ist: Hat Genesis die Sets für Bachmann gemacht? :/

    Oder kommt da nicht eher was passendes von Genesis? Eine F59PHI??? :thumbup:

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  • hallo Michael/EMD SD 70 ACe


    Du hast die SC-44 Chargher von Bachmann erwähnt.

    Ich erwäge mir ,eine Pacific Surfliner anzuschaffen.

    Daher wollte ich mal wissen, was Du von dem Modell hälst?

    Ich bin ja Analogbahner und würde mir die Lok anschaffen, wenn sie vernünftige analoge Fahreigenschaften hätte.

    Die ACS-64 hatte ich mir angeschafft wegen einer speziellen "Verbundenheit" zur original Lok.

    Die ist aber in Analogbetrieb nicht einsetzbar.

    lG Olaf

  • Hallo Olaf,

    Also ich für meinen Teil bin begeistert von der Lok. Sie hat mit Abstand die meisten Licht und Soundfunktionen von all meinen Loks. Sie ist recht gut detailiert und der Druck ist sauber. Im Digitalbetrieb läuft sie seidenweich, analog kann ich nicht keine Aussage machen.

    Dennoch wäre sie mir den UVP Preis und den Preis der Händler hierzulande nicht wert. Habe sie von Modeltrainstuff aus den USA.

    Mache die Tage mal ein paar Fotos und stelle sie hier ein...

    __________________________
    Gruß: Michael


    Southern California in H0

  • hallo


    danke schon mal für die Antwort.

    Die Elektronik kann die Mechanik nicht gänzlich "ausschalten",wenn diese schlecht ist.

    Ich habe schon einige Erfahrung im Umbau /Ergänzung der Platine von Digitalloks ohne Möglichkeit des

    Tausches Dekoder gegen Schnittstellenstecker durch zusätztliche umsteckbare Verbindungen.
    Die Stunde der Wahrheit kommt dann, wenn eine Motorstromversorgung direkt unter Umgehung des Dekoders möglich

    ist ,der wirkt dann auf die Fahreigenschaften nur noch wie ein Verbraucher .

    Allerdings käme für mich eine eigene Bestellung in den USA nicht infrage, da ich da bislang schlechte Erfahrungen

    damit gemacht habe. mfG

  • hallo Michael


    ich habe mir mal das Programmheft der DCC ACS -64 genau durchgelesen.

    Nun weiß ich auch, warum die Lok analog wie eine "Gurke" läuft .Sie braucht 7,5 Volt Anfahrspannung .

    In einer Umgebung, wo andere Loks bei zT weniger als 2 Volt anfahren ,kann so eine Lok natürlich nicht

    mithalten.Es gibt auch keine Möglichkeit, einen Analogmodus einzustellen, wo dieses Manko umschifft

    wird. Daher fürchte ich, wird auch die neue Bachmann Lok so konstruiert sein.

    Das letzte Modell, wo ich bei einer solchen Preislage an der Platine "herumgefummelt" habe, war die

    Trix 241 A65,weil ich zu dieser Lok eine bestimmte Beziehung habe (war 2010 mal auf dem Führerstand

    der original Lok).Da ein Weiterverkauf dort nie infrage käme ,macht das an diesem Modell nichts aus,zumal erst dieser Umbau die Möglichkeit geschaffen hat, die 241 A 65 vorbildgtreu mit der 241 P von Hornby Jouef zusammen

    fahren zu lassen.

    Daher lasse ich lieber die Finger von der Bachmann Pacific Surfliner .

    mfG Olaf

  • EMD hat es nicht fertig gebracht, eine "flache" Personenzuglok zu bauen. Viele Strecken im Osten der USA hatten/haben aber noch das kleine Lichtraumprofil. Deshalb bekam GE mit der P40/P42 den Zuschlag von Amtrak

  • Der Unterschied ist, dass EMD die F59PHI wie jede der Güterzugloks auf einem Stahlrahmen aufgebaut hat und GE ein selbsttragendes Monocoque genutzt hat. So kam die geringere Höhe zustande.


    Das Monocoque und die Drehgestelle wurden von Krupp in Essen entwickelt und gebaut.
    Gruß, Volker

  • Ich glaube nicht , daß die "zu hohe" Bauweise auf den Rahmen der EMD´s zurückgeht - immerhin gab es ja zu der Zeit schon jahrzehntelange Erfahrungen mit allen möglichen Exportbaureihen - siehe GT26CW-2 oder JT26CW mit Höhen von 4,2 bzw. 3,9 m...

    GE wird einfach , wie so oft , das bessere Angebot gemacht haben - in diesem Fall meiner Meinung nach aber auch für die deutlich bessere Lokomotive. Die Genesis ist einfach moderner (eben auch wegen des Aufbaus und der modernen Drehgestelle) - und sicher nicht nur für mich bis heute eine zeitlos elegante Konstruktion.

    beavisJörgen beavis

    "DUMMHEIT HAT EINE FARBE."

    Wer Frieden will , liefert Diplomaten - keine Waffen !

  • Stellt mal eine E oder F neben eine F40PH.

    Die beiden Oldtimer sind deutlich niedriger.

    Die Amtrak nutzte ein paar E's als Heatercar oder Fueltankcar hinter F40PH.

    Da sieht mann es deutlich.

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    The situation is hopeless but not serious !

  • Ich glaube nicht , daß die "zu hohe" Bauweise auf den Rahmen der EMD´s zurückgeht - immerhin gab es ja zu der Zeit schon jahrzehntelange Erfahrungen mit allen möglichen Exportbaureihen - siehe GT26CW-2 oder JT26CW mit Höhen von 4,2 bzw. 3,9 m...

    Du hast recht. Bei der GT26CW-2 scheint man die Höhe gegenüber dem amerikanischen Pendant SD40-2 verkleinert zu haben, indem der Dynamic Brake Fan von oberhalb des Motors nach vorne über das Resistor Grid verschoben wurde und die Motorkühlung als Tunnelmotor ausgeführt wurde.


    Ähnliches passierte bei der JT42CWR. Zusätzlich wurde der Motor weiter nach unten in den Rahmen gesetzt, was aber den Tankinhalt auf 6550 l beschränkt.


    Ich weiß nicht, gegen welches EMD Modell GE den Auftrag für die Genesis gewann, aber da die Dimensionen von Amtrak vorgegeben waren, waren es sicher keine F40 oder f59 Varianten.

    Die Monocoque-Bauweise sparte bei der Genesis gegenüber einer Rahmenkonstruktion ca. 9 t, die einer größeren Motorleistung und einem größeren Tankvolumen zugute kamen.

    Stellt mal eine E oder F neben eine F40PH.

    Die beiden Oldtimer sind deutlich niedriger.

    Das ist kein Wunder, die E und F-Units sind ja keine Rahmenloks sondern haben seitlich tragende Fachwerke: https://i.pinimg.com/originals…fc8fd3c890099605469de.jpg

    Die Außenhaut bildet nur den Raumabschluss.

    Die Fachwerke sind im Prinzip Vorläufer des Monocoques. Lässt man die Außenhaut die Lasten mittragen, kann man ab einer bestimmten Blechstärke die Fachwerke weglassen.


    Der Rahmen ist die schwerste aber auch am einfachsten zu bauende Variante, vor allem weil bei Güterzuglogs eh Gewicht gewünscht und oft ballasiert wird.


    Bei Personenzugloks sieht das anders aus. Dort wünscht man zweiachsige Drehgestelle, da sie bei hohen Geschwindigkeiten besser laufen. Da zählt dann jedes Kilo.


    Deshalb haben auch europäische Lokbauer in den USA so viel Erfolg bei Personenzugloks. Die amerikanischen Lokbauer haben es immer noch nicht gelernt, Monocoques zu rechnen und zu bauen oder sie trauen sich nicht. Die Monocoques für die EMD F125 kamen von Vossloh in Spanien. Wegen der Buy America Auflagen musste der Stahl aus den USA geliefert werden.
    Gruß, Volker

  • hallo


    hier mal ein Schnappschuss: links die EMD E 6, rechts die EMD F59PH .

    Selbst wenn man sich die seitliche Verkleidung der Lüfter an der F59 wegdenkt, kann man sich gut vorstellen, dass auch die F40 PH noch deutlich höher ist als die E6.


    Umso erstaunlicher, dass der Utah Frontrunner ,soweit ich ihn im Mai 2019 sehen konnte,ohne Ausnahme hinter der Lok einen einstöckigen Sitzwagen mitgeführt hat, bevor dann die Doppelstockwagen folgten.

    Bitte das Bild anklicken, damit man die Dachkante richtig sieht.mfG

  • EMD hat es nicht fertig gebracht, eine "flache" Personenzuglok zu bauen. Viele Strecken im Osten der USA hatten/haben aber noch das kleine Lichtraumprofil. Deshalb bekam GE mit der P40/P42 den Zuschlag von Amtrak

    Wenn das Internet nicht lügt, ist die F59PHI genau so hoch wie die F40PH. Und da letztere überall im Osten fahren darf, sollte das für die erstere auch gelten.

    Micha



    Americas Resourceful Railroad
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  • EMD hat es nicht fertig gebracht, eine "flache" Personenzuglok zu bauen. Viele Strecken im Osten der USA hatten/haben aber noch das kleine Lichtraumprofil. Deshalb bekam GE mit der P40/P42 den Zuschlag von Amtrak

    Wenn das Internet nicht lügt, ist die F59PHI genau so hoch wie die F40PH. Und da letztere überall im Osten fahren darf, sollte das für die erstere auch gelten.

    Das stimmt so nicht. Im Bereich New York City gibt es Strecken, die nur für Plate C (15'-7'') ausgelegt sind. Die F40PH ist 15'-7,5'' hoch. Dazu gibt es Tunnel nach Manhattan, die noch niedriger sind,z.B. North River und East River Tunnels mit Clearance kleiner 15'-6''. Deshalb benötigte Amtrak ja die niedrige GE AMD-103 (P42) und die LIRR die EMD DE30AC und DM30AC.

    Gruß, Volker

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