Hallo Thomas, hallo Markus,
Fahren mit Switchlist ist gegenüber CC/WB eigentlich der nächste - vorbildgerechte - Schritt. Diesen Schritt zu gehen ist aber nicht möglich, solange die Mehrheit der Mitspieler nur zum "Züge fahren" (egal ob Passenger, Thru oder Local) und zum "Social ohne Media"
kommen. Sobald es ums richtige "Eisenbahn spielen" geht, funktioniert es nur noch in einer kleinen Gruppe.
Um Switchlist richtig umsetzen zu können, braucht man für jede Session dauerhaft einen Freight Agent, welcher dann auch eng mit dem Dispatcher zusammenarbeitet. Idealerweise hätte der Freight Agent eine ganze Ladung an Setzkästen vor sich, welche die einzelnen Stationen/Anschließer sowie die Yards repräsentieren. Hier werden dann die CarCards mit den Waybills verschoben, sie gehen gar nicht mehr an die Zugmannschaften, sondern nur noch die entsprechenden, vom Freight Agent geschriebenen (oder via PC ausgedruckten), Switchlists. Die Switchlist wird dann abgearbeitet (wobei sinnvollerweise die einzelnen Positionen abgehakt werden sollten) und diese anschließend wieder dem Freight Agent ausgehändigt.
Operation with switchlist is actually the next - exemplary - step compared to CC / WB. It is not possible to take this step, however, as long as the majority of players only come to "run trains" (regardless of whether they are Passenger, Thru or Local) and "Social without Media" :D. When it comes to the right "playing the railroad", it works it only in a small group.
To be able to implement Switchlist correctly, you need a permanent agent for each session, which then also works closely with the dispatcher. Ideally, the Freight Agent would have a whole load of setting boxes representing each station / customer and the yards. Here the CarCards with the Waybills are moved, they do not even go to the train crews, but only the corresponding, written by the Freight Agent (or printed via PC), switchlists. The switchlist is then processed (meaningfully, the individual positions should be ticked off) and then handed back to the Freight Agent
Diesen Vorschlag finde ich sehr gut. Jedoch sollte man diese Aufgabe einem Yard Master übertragen und den Freight Agent nur noch "virtuell" einbeziehen. Irgend jemand im Transportsystem vor der Durchführung des Transportes vereinbart mit dem Kunden den Transport und dessen Modalitäten. Dieser Teil der Sache hat jedoch im Modellbahnbetrieb keine Relevanz. Erst wenn der Transport körperlich durchgeführt wird beginnt doch das was wir versuchen nachzubilden. Die Arbeit der Clerks ist zwar notwendig muss aber nicht nachgestellt werden (ich glaube, das macht auch niemand gerne). Deshalb denke ich auch, dass die ganze Sache mit der "Frachtanforderung" ein nicht notwendiger Aufwand ist. Die Leute drausen haben mit Wagen zu tun, die schon einen Auftrag haben. Es kann also wie beim Originalsystem die Waybill bei der Car Card verbleiben und diese wird auch wie beim Original nach dem Erreichen des darauf angegebenen Zieles einfach gedreht. Damit erhält der Wagen einfach einen neuen Auftrag bzw. ein neues Ziel. Dem Yard Master werden dann Betriebsstellen zugeordnet, die er überwacht.
Die Car Cards samt Waybill im Ausgangsyard zu belassen, kann gut sein. Sie zusätzlich zur Switch List der Crew mitzugeben, ist aber kein Problem und schafft zusätzlich Sicherheit. Der Yard Master sollte aber doch Listen über die Wagen in seinem Bereich führen, auf Papier oder am PC. Die Crews geben dann, wie Du vorschlugst, die abgearbeiteten Switch Lists an ihrem Ziel beim jeweiligen Yard Master wieder ab. Diese Listen können gleichzeitig die Funktion einer Wagenliste übernehmen und auch Zügen mitgegeben werden, die zwischen Yards verkehren. An Hand dieser Listen kann dann im Empfanfgsyard der Zug einfach aufgelöst werden.
In den Yards und angrenzenden Streckenbereichen hätte dann ein Yard Master die Aufsicht, der in Zusammenarbeit mit dem Disponenten den Betrieb operativ durchführt und seine Leute ausschwärmen lässt. Er könnte gleichzeitig selbst den Posten des Yard Switchers besetzen oder aber bei größeren Yards oder bei weiteren Anschlüssen direkt am Yard wird dieser Posten extra besetzt. Damit wären wir dann sehr, sehr nah am Vorbild dran. Jedenfalls für Layouts, deren Thema in die Nachkriegszeit fällt. Die ganze Sache mit diesen ominösen Binnenfrachten ist aber auch bei diesen Layouts nicht sehr realistisch / glauwürdig, denn selbst die größten Arrangements stellen sicher keine größeren Transportentfernungen als 100 - 150 Meilen dar und in diesem Bereich ist der Gummireifen im Einzelwagenverkehr nicht zu schlagen.
Über diese Sachen sollten wir aber auch mal in Riesa reden, denke ich.
I find this proposal very good. However, one should transfer this task to a yard master and only include the freight agent "virtually". Anyone in the transport system before carrying out the transport agrees with the customer on the transport and its modalities. However, this part of the thing has no relevance in model railroad operation. Only when the transport is physically carried out but what we try to replicate. Although the work of the clerks is necessary, it does not have to be readjusted (I do not think anyone likes that either). Therefore, I also think that the whole thing with the "freight requirement" is not a necessary effort. The people outside have to deal with cars that already have an order. So, like the original system, the waybill can remain with the car card and, just like the original, it will simply be turned after reaching the target. This simply gives the car a new order or a new destination. The yard master is then assigned to stations / customers whom he oversees.
Leaving the car cards together with waybill in the starting yard can be good. Adding them to the crew's switch list is not a problem and adds security. But the yard master should keep lists about the cars in his area, on paper or on the PC. The crews then give, as you suggested, the processed switch lists at their destination at the respective yard master again. These lists can simultaneously take on the function of a car list and trains are also given, which run between yards. On the basis of these lists, the train can then be simply resolved in the reception yard.
882/5000
In the yards and adjoining sections of the track, a yard master would then have the supervision, which, in collaboration with the dispatcher, will carry out the operation operatively and make his people swarm out. At the same time he could even fill the yard switcher's post or at larger yards or other industries right on the yard, this post will be filled extra. With that we would be very, very close to the prototype. In any case, for layouts whose theme falls into the postwar period. The whole thing with these ominous inland freights is also not very realistic / credible with these layouts, because even the largest arrangements are certainly no longer transport distances than 100 - 150 miles and in this area the rubber tire in single car traffic can not be beaten.
But we should also talk about these things in Riesa, I think.
Grüße Tom







