MRL 5th Subdivision

  • Hallo Klaus,


    habe mal mit meinem Schotter herumexperimentiert, Basalt aus der Bucht...
    Der Schotter trocknet fast schwarz aus. Habe ihn dann in 2 Schüttelbecher gekippt, 1x silbergraue, 1x Rostpigmente (dunkel) dazu.
    Nachdem das früher einmal mit PONAL wasserfest schief ging habe ich ihn dieses Mal mit PONAL Express (wie von Tom vorgeschlagen) verklebt.
    War zwar immer noch recht dunkel, also mit ganz wenig Pigmenten und der Drybrush drüber.
    Vielleicht rettet das was bei Dir...


    Werde die Tage noch einen speziellen Schotterkleber ausprobieren, mal sehen wo ich da hinkomme...

  • Hallo Klaus,


    Das ist fast kein Sand. In der Mischung ist nochmals gebrochener Kies und Splitt aus verschiedenen Gesteinen drin. Ich hatte erst die verschiedenen Gesteinsarten getrennt aufbewahrt und dann daraus die Mischungen hergestellt. Aber weil mir der Platz für die vielen Behältnisse mit der Zeit fehlte alles zusammengeschüttet. Im Straßen- und Wegebau werden verschiedene Splitte verwendet. Da kommt man leicht an das ran, was man braucht. In unserer Gegend findet man sehr viele verschiedene verwendete Splitte in sehr vielen Farbabstufungen. Das wird in Deiner Gegend wohl auch so sein. Schau mal rum, ob die von Dir gesuchte Farbe dabei ist.
    40€ für's Kilo ist extrem heftig, um nicht zu sagen frech. Bei einer Dichte von 1,2 - 1,6 Gramm pro Kubikzentimeter würdest Du mit einem Kilo nur ca. 7,5-10,0 lfd. Meter weit kommen. Damit rückt das Selbstherstellen des Schotters in ein ganz anderes Licht.


    Grüße Tom

  • Hallo Leute, danke für die Rückmeldungen.

    Diese Negativerfahrung hatte ich auch mal und habe ich dann für ASOA entschieden

    Die Schotter sehen wirklich gut aus aber 40€ für ein Kilo... Ich werde bestimmt 10 Kilo oder mehr benötigen.
    Ich habe noch ein paar Tests gemacht und nachdem keiner davon zufriedenstellen war, habe ich die Gleise wider vom Schotter befreit. Nicht mit Isopropanol sondern einfach mit Wasser.
    Es war eine ziemliche fummelei, vorallem wil in dem Bereich 4 Weichen waren aber es ist zG kein Schaden a den Gleisen entstanden.
    Ich hatte zuvorversucht den Schotter mit Isopropanol zu beträufeln hat aber nichts gebracht, Pulverfarben und andere Farben waren auch keine wirklicnhe Alternative weil der Bereich zwischen den Schwellen nicht schön geworden wäre.
    Testweise habe ich beide Schotter unter Leitungswasser gereinigt und trocknen lassen um zu sehen ob das Leimgemisch daran schuld ist. Der Schotter blieb nach dem Trocknen komplett schwarz. Keine Ahnung was dass für einen Gesteinsart ist aber bestimmt kein Bassalt.
    Ich werde ein paar verschieden Gleisschotter kaufen, teststücke anfertigen und dann eine Großbestellung tätigen.
    @ Tom
    Danke für die Tipps, dein Wye gefällt mir wirklich sehr gut.
    Wegen der konkreten Vorbildsituation meiner Anlage hab ich leider nicht allzuviel Auswahl beim Schotter, beim restlichen Streumaterial kann ich dir aber nur zustimmen. Wenn ich irgendwo feinen Sand finde, wird dieser sofort eingepackt.

  • Hallo Klaus,


    Dein Misserfolg tut mir Leid. Aber mit einiger Sicherheit haben wir alle schon Lehrgeld in diesem Bereich gezahlt. Insofern kannst Du die Erkenntnis als positiv verbuchen. :S
    Die Farbe von Gestein ist von den Mineralien, aus welchen es zusammengesetzt ist und seiner Oberflächenstruktur abhängig. Es ist also relativ egal woher das Gestein stammt, welches Du als Schotter verwenden willst, solange Zusammensetzung und Struktur passen. Mir ist nicht klar, womit die Modellbahnschotterlieferanten diese irrwitzig hohen Preise rechtfertigen. Aber solange die gezahlt werden, haben die alles richtig gemacht. Einzig nachvollziehbar wäre ein höherer Preis für Modellschotter, der schon gewaschen ist. Beim Brechen des Gesteins, beim Transport und durch Umwelteinflüsse entstehen feine Stäube, die sich auf den Gesteinskörnern absetzen und dort eine matte, meist hellere Schicht erzeugen. Beim Verleimen des Schotters wird diese Staubschicht meist abgewaschen und der Schotter wirkt dunkler. Weiteren Einfluss haben die Art des Leimes und das Mischungsverhältnis des Weisleim-Wasser-Spülmittel-Gemisches. Es gibt Leime, die trocknen nicht matt und fest aus, sondern bleiben etwas flexibel und glänzend und lassen das Gestein feucht und dunkler wirken. Bei den normalen Uhu- und Ponal-Weisleimen ist das so. Wohingegen die jeweiligen Express-Leime das nicht tun und (eigentlich in allen Bereichen) besser geeignet sind. Auch eine zu "fette" Mischung kann diese Wirkung erzeugen. Nach meiner Erfahrung sollte die Mischung von einem Stäbchen wie Wasser tropfen und matt weißlich sein. Wenn sie zu dünn ist, ist das nicht so schlimm. Der Schotter wird nur nicht sofort richtig verleimt. Ein Nachleimen mit der gleichen Mischung löst ganz einfach das Problem. Das ist alle mal besser als glänzender, dunkler Schotter, der aufwendig insgesamt wieder entfernt werden muss. Mit einem vollständigen Durchtränken mit Isopropylalkohol lässt sich manchmal der Glanz noch brechen und die Struktur verfeinern. Das ist dann aber nur eine Art Notrettung.
    Ich selbst habe noch nie Schotter gekauft, sondern mir immer irgendwo das nötige Material aus der Natur mitgenommen und selbst bearbeitet. Diese Arbeit ist auch Modellbau und dabei kann man richtig schön entspannen. Aber das kann jeder halten, wie er will.
    Zusammenfasssend möchte ich sagen, dass der Preis und/oder der Lieferant nicht wirklich ein Kritierium für die Qualität des Modellbahnschotters ist, solange es mineralischer Schotter ist, den man ausschließlich verwenden sollte. Auch die Aussage, dass die Farbe des Schotters eines Lieferanten immer gleich ist, stimmt nur in sofern, als dass der Schotter von einem "größeren Haufen" stammen könnte, dessen Mischung in sich homogener ist, also von der gleichen Charge stammen könnte. Eine andere Charge kann anders aussehen.
    Meine Erfahrung ist, dass man möglichst vor Beginn eine ausreichend große Menge vorrätig haben sollte. Mit 1 Liter Schotter kann man ca. 12 lfd. Meter Gleis einschottern. Ich lassen von einer Charge immer einen Rest im Behälter und mische dann nach und nach die nächste Charge dazu. Kann ich eine Strecke an einem Tag nicht abschließend einschottern, lassen den geschotterten Bereich auslaufen und füllen beim nächsten mal auf die endgültige Schotterbettform auf. Damit kann man fließende Übergänge zwischen den Chargen und den "Tagewerken" erreichen.
    Vor allem aber fertige ich mir vor den vorgesehenen Schottern Farb- und Strukturproben auf kleinen Probeflächen an, um zu sehen wie eine gegebene Mischischung in Verbindung mit einer bestimmten Leimmischung aussieht, wenn sie trocken ist. Dabei muss aber bedacht werden, dass das vollstängige Durchtrocknen recht lange dauern kann, je nach Raumklima Tage und sogar Wochen. Damit wird der Schotter meist nochmal heller. Er ist zwar meist schon am nächsten Tag fest aber eben noch nicht durchgetrocknet.
    Wenn Dir das derzeitige Ergebnis nicht gefällt, wird Dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als alles nochmal zu entfernen und dann neu einzuschottern. Ich würde aber vor allem empfehen, dass Material vorher auf seine endgültige Farbe hin zu testen.


    Hier mal meine letzten Schotterergebnisse. Alles aus dem gleichen Ausgangsmaterial.


    grobe Mischung - 0,3-0,8 mm Körnung



    feinere Mischung - 0,1-0,3 mm Körnung



    feines Bodenmaterial - < 0,1 mm Körnung



    feinstes Bodenmaterial, Steinmehl - ? mm Körnung



    Und das ist das Ergebnis.






    Und hier im Einsatz. Es wurde hier noch auf Bereiche neben dem Gleis grünes Turfmaterial von Woodland aufgebracht, um niedrige Kräuter darzustellen.




    Grüße Tom

  • Hallo Klaus,


    Hatte das bei der vorherigen Anlage auch. Habe das Ganze dann mit Isopropyl und Pigmentfarben halbwegs hingekriegt, unterm Strich war es aber nicht zufriedenstellend.


    Sieht dann allerdings sehr unifarben aus und versaut Dir die Arbeit an den Schwellen und Profilen, also das alles dann auch noch mal...


    Du kannst den Schotter, wie Karsten schon sagte, mit Isopropyl lösen, klappt bei Weißleim sehr gut. Hast Du die Korkschicht auch geleimt solltest aber darauf achten, dass Du die Korkschicht nicht zu sehr durchnäßt, sonst löst sie sich ab...

  • Schade !


    hätte folgende Ideen :


    1) evtl kannst ein dünne Lage des "teureren" Schotters noch oben auflegen ... oder etwas vom schwarzen wegkratzen und dann mit dem grauen Schotter drüber so das es gar nicht mehr oder nur noch wenig zu sehen ist evtl. gibt das ja ein Aussehen das Du akzeptable findes. Unterschiedliche Schotterfarben gibt es ja auch in der realen Welt und ggf. sieht es dann nicht mehr so extrem unterschiedlich aus !


    2) evtl. ginge auch eine farbliche Bearbeitung ... Aufwendig ist sicher beides , evtl aber nicht so sehr wie Neubau !
    3) evtl. je nach verwendeten Kleber ... Isopropanol drauf träufeln und schauen ob sich der Schotter lösen lässt ... und der Rest des Schienen Bettes einigermaßen Ganz bleibt !


    Jedenfalls viel Erfolg - ich drücke die Daumen :awg)


    Karsten

  • F**k! :motz: :motz:



    Ich habe mich zu Geiz ist Geil hinreissen lassen und dass ist das Ergebniss.... Der Schotter ist schwarz geworden.
    Das Bild Zeigt den selben Schotter verleimt und unverleimt.

    Hier ist nochmal der Unterschied zwischem einen "Bassalt" Schotter um 10€ das Kilo und einem um 3€ das Kilo zu sehen. Ich hatte leider keine Versuche mehr unternommen, weil ich mit dem ERgebniss des teureren Schotters zufrieden war.
    Irgendwelche Ideen ausser Nass machen und nochmal von vorne beginnen?

  • Weiter gehts mit einer neuen Technik. Die Gleise wurden diesmal mit der Airbrush behandelt (halb Vallejo light Rust, halb Vallejo dark Rust gemischt mit Isopropanol).
    Danach wurden wieder die Schwellen mit Umbra Abtönfarbe hehandelt.
    Der Schotter auf den Bildern ist noch nicht geleimt, d.H. das gesamte Erscheinungsbild wird noch dunkler werden.


    Der Gesamte Bahnhof Whitehall ist bereits gealtert, das Schottern dauert seeeehr viel länger...

  • Hallo zusammen,
    Die letzen Tage habe ich begonnen Die Gleise zu altern und für das Schottern vorzubereiten.
    Ich habe versucht mit den Mitteln die ich zuhause hatte, den Eindruck einer alten und wenig genutzten Nebenstrecke darzustellen. Hier das Ergebniss.

    Zuerst habe ich die Gleise und umgebung mit Braunen und schwarzem Sprühlack aus der Dose lackiert und anschließend die Schwellen mit "Umbra" Wandfarbe im Drybrush verfahren aufgehellt.
    Der Rost ist durch Revell Rost Puderfarbe entstanden.
    Und weil ich gerade so vertieft war, habe ich auch noch die ersten Meter geschottert.



    Diese Art des Weatherings ist zwar eine rießen Arbeit, aber das Ergebniss gefällt mir sehr gut also werde ich die restlichen 100 Meter auch so altern :S
    Ausserdem ist in Whitehall noch ein Bahnübergang entstanden.


    Dieser ist aus einer 2mm PVC Platte entstanden, die vertiefungen bei den Beton Platten sind mit dem Teppich Messer entstanden. Hier das Vorbild


    Thomas
    Danke für das Bild deiner Trestle. Die ME Teile gefallen mir ausgesprochen gut, sobald sie bei MB Klein ausreichend auf Lager sind werde ich diese Bestellen.

  • Hallo Klaus!


    Dein Brückenprovisorium fügt sich ja schon sehr gut in die Landschaft ein. Mit den Teilen von Micro Engineering sollte man das Vorbild gut nachbauen können.


    Der Messwagen hat einen umfangreichen Funktionsumfang. Was der so alles neben der Geschwindigkeit anzeigen kann. Wow! :thumbup:

  • Moin moin :welc:


    Die teurere aber präzisere Variante zum synchronisieren ist der Einsatz der Traincontroller Software. Ab der Silver Version ist dies inkl. . Bei einer Anlage in deiner Dimension ist dies sehr von Nutzen.


    https://www.freiwald.com/seiten/traincontroller.htm
    Schaue einfach mal rein. Für mich wird dies in naher Zukunft in Frage kommen. Es steht ein Umzug bevor, wo och nun auch meine jetzige Anlage vergrössern kann. Das lästige synchronisieren der Loks geht mir nämlich auf die Nerven.


    Gruß Thomas

  • Guten Morgen!
    Gestern kam endlich der heiß ersehnte Piko Messwagen mit der Post bei mir an, und wurde natürlich gleich ausgiebig getestet!
    Ich habe mir den Wagen angeschafft um mir das synchronisieren der Loks zu erleichtern. Hardys Messwagen mit Abgleichautomatik wäre zwar noch besser, aber so etwas traue ich mir nicht zu.
    Vorbereitent habe ich schon mal meinen Moba Fundus durchwühlt und ein paar alte Geo Line Gleise ausgegraben und aufgebaut. Angeschlossen sind diese am Programmierausgang der Z21.

    Danach habe ich den Messwagen am PC angeschlossen, die Wlan Einstellungen vorgenommen und das Display auf MPH umgestellt. Auch die App wurde runter geladen und eingerichtet.


    Das Ding ist wirklich benutzerfreundlich und einfach aufgebaut :thumbsup:
    danach habe ich mir noch eine Excel Tabelle gebastelt und mit JMRI sah der Aufbau dann so aus.

    Und die App

    Nach und nach sollen nun alle meine Loks non 1-70MPH linear skaliert werden, dabei passe ich jede der 28 fahrstufen einzeln an, was mit dem Messwagen und JMRI auch wirklich einfach von der Hand geht.
    Das einzige was man beachten muss, dass sich die Lok gerade auf einer geraden befindet, da die Abweichungen in den R5 Kurven doch sehr grob sind.


    Auf diese Weise habe ich gestern 3 Loks in 3 Stunden eingemessen :thumbup:
    Und weil ich gerade dabei war, habe ich auch meine Moba vermessen.
    Mainline = 34m
    5th Subdivision = 51m


    6th Subdivision = 8m

    Das Display ist auch wirklich übersichtlich und gut Lesbar.
    Von meiner Seite ein großes Lob an Piko :appl:

  • Guten Morgen zusammen!
    Freut mich dass es euch gefällt, möchte mich den Winter ein wenig mehr auf den Landschaftsbau kümmern und weniger um die Technik. Dann gibt es auch hoffentlich regelmäßigere Updates.

    Parts von MicroEngineering wären da optisch passend. Würde die Höhe ausreichen?

    Danke für den Tipp, ich habe mir die Teile mal angesehen. Die Standart Brücken sind 10'' hoch also gerundete 25cm, zu wenig für meine Bedürfnisse aber es gibt auch Height Extension Kits, damit müsste es passen.
    Wenn ich nicht vergesse, werde ich bei der nächsten MB Klein Bestellung die Teile mitordern.

  • Hallo Klaus


    Ich finde die Brücke sehr passend.
    Die fertige Szene wird sicher ein besonderer Hingucker.

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