Abschaltung der Börse

  • Ist der "Tipp" denn jetzt dauerhaft zum Anbieten und Suchen nutzbar?

    Deshalb hab ich es umbenannt. Ein Verkaufssystem auf das ich als Admin Zugriff habe gibt es nicht mehr. Nur noch eine Pinnwand... :D


    Quote

    Was ist da gewünscht? eBay-Links?

    Zum Beispiel, kannst aber auch schreiben was du hast oder suchst...

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    The situation is hopeless but not serious !

  • Args ... doom gelaufen. Jetzt wo ich gerade (wieder) loslege wollte ich doch tatsächlich ein paar Dinge loswerden.


    Zu lange gewartet - "Trennungen" fallen dem einen oder anderen doch etwas schwer. :lw)


    lG


    Christian

  • interessanter beitrag. zeigt meines erachtens einmal mehr, die europäische kleinkariertheit. ich schreibe extra nicht EU, die schweiz als nicht-eu mitglied ist nämlich genauso doof.



    wie siehts denn mit inseraten in läden oder an schaufenstern aus ? die sind ja in papierform. muss der laden bzw schaufensterbesitzer sämtliche angebote während 10 jahren speichern ? das können ja auch gewerbliche anbieter sein. und wie will man da den verlauf der transaktion nachverfolgen ?

    Hoffentlich lest das keiner, sonst ists nächstes Jahr soweit.

  • interessanter beitrag. zeigt meines erachtens einmal mehr, die europäische kleinkariertheit. ich schreibe extra nicht EU, die schweiz als nicht-eu mitglied ist nämlich genauso doof.



    wie siehts denn mit inseraten in läden oder an schaufenstern aus ? die sind ja in papierform. muss der laden bzw schaufensterbesitzer sämtliche angebote während 10 jahren speichern ? das können ja auch gewerbliche anbieter sein. und wie will man da den verlauf der transaktion nachverfolgen ?

  • So ist es! Der Zweck dieses Forums ist somit gewahrt, nämlich kein Börsentummelplatz zu sein/werden.
    Dies juristisch auszufechten für die sogenannten "schwarzen Schafe", wozu???
    Ich habe selber eine Firma und kann diesen Schritt verstehen.


    Gruß Thomas

  • D.h., hier hilft nur eine steuerliche oder finanzsteuerrechtliche Fachauskunft, die kostenpflichtig ist. Wer soll das bezahlen? Die zahlreichen Börsennutznießer? Wohl kaum......???


    Ich kann das bestätigen, die Urteilsbegründung führt Modellbauteile sogar explizit auf.
    Ich habe eine Nichte die Fachänwältin für Handelsrecht in Frankfurt ist und die mir, nach Rücksprache mit einem Kanzleikollegen, ebenfalls das Urteil geschickt hat, mit dem Hinweis das die Schließung der Börse das richtige gewesen sein.

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  • Hallo Lutz,


    Du siehst das richtig, ein privater Verkauf einer langjährig zusammengetragenen Sammlung bleibt ein privater Verkauf, genauso wir Du Dein Auto, Deinen Fernseher oder sonst was jederzeit wieder verkaufen kannst. Wichtig ist nur, dass Du die Dauer der Sammelleidenschaft nachweisen kannst, für den Fall, dass tatsächlich einer dummer Fragen stellt.


    Das Ist nur bedingt richtig. Es gibt ein Urteil des Finanzgerichts Baden-Würtemberg von 2011, wonach ein Ehepaar Umsatzsteuer zahlen muss, dass über drei Jahre eine Sammlung von Plüschtieren und Puppen für insgesamt über 70.000 EUR verkauft hatte, Az. 1 k 3016/08. https://www.it-recht-kanzlei.d…steuer-privatverkauf.html
    Das Urteil ist vom Bundesfinanzhof bestätigt worden (V R 2/11). https://www.channelpartner.de/…abfuehren-muessen,2593203
    Interessant ist die Definition des Bundesfinanzhofs für unternehmerische Tätigkeit. Trifft ziemlich genau, was wir auf Ebay machen. Nur gibt es eine Freigrenze für Kleinunternehmer, die erst überschritten werden muss. Sie ist §19 Umsatzsteuergesetz festgelegt: https://www.kleinunternehmer.de/ustg.htm
    Die Grenze liegt bei 17.500 EUR im Jahr. Weitere Randbedingungen siehe Link.
    Die meisten von uns werden nie davon betroffen sein, aber der schnelle Verkauf eine Loksammlung, z.B. Brass, könnte an oder über diese Grenze führen.
    Aufzeichnungen über Ebay Käufe helfen nur, wenn sie von Händlern sind, da nur da USt abgeführt wurde. Ansonsten halte ich den Abzug der Vorsteuer ohne Rechnung für ziemlich unwahrscheinlich.
    Gruß, Volker

  • Und wie ist es nun steuerrechtlich, für den tatsächlich betroffenen dieser Börse, also dem Forumbetreiber? Darum ging es doch eigentlich. Er muß es wohl eigenverantwortlich gegenüber den Finanzbehörden erklären, oder?D.h., hier hilft nur eine steuerliche oder finanzsteuerrechtliche Fachauskunft, die kostenpflichtig ist. Wer soll das bezahlen? Die zahlreichen Börsennutznießer? Wohl kaum......???
    Also ist es folglich richtig.....Börse abschalten....fertig! Diejenigen die was veräußern möchten, können dies doch eigenverantlich bei Ebay etc. tun... .
    Abgesehen davon gibt es für jeden einen steuerlichen Freibetrag, darüber hinaus muß doch jeder für sich ausmachen.


    Gruß Thomas

  • Die sind eher hinter den pseudoprivaten professionellen Händlern her


    Die Finanzbehördem sind hinter etwaigen steuerpflichtigen Umsätzen her.
    Um einen Verlust nachzuweisen müsstest du schon alle Rechnungen haben, haben die wenigsten.


    Und ich muß Dirk und Lutz komplett widersprechen, ich weiß es klingt seltsam, aber den Fiskus interessieren wirklich die Brutto-Einnahmen. Vielleicht kann man was machen wenn der Einkauf nachgewiesen werden kann, was schwer wird, ansonsten ist die Einnahme entscheident.

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  • Ich hoffe ihr beiden Vorredner habt recht.
    Nachweisen kann ich alles was über Ebay mal seit meiner Anmeldung dort 1999 erworben wurde.
    Der ganze Mailverkehr zwischen Verkäufer, Ebay und Mir ist gesichert.

    Gruß
    Jürgen
    US-Modellbahner seit 1975 in (N). Wechsel zu H0 und DCC 1998
    Vorbild war die Penn Central und Ihre Vorgänger (PRR,NYC,NH) in H0
    Jetzt DB ex Heimatort ca. 1950 - 1960

  • Hallo Lutz,


    Du siehst das richtig, ein privater Verkauf einer langjährig zusammengetragenen Sammlung bleibt ein privater Verkauf, genauso wir Du Dein Auto, Deinen Fernseher oder sonst was jederzeit wieder verkaufen kannst. Wichtig ist nur, dass Du die Dauer der Sammelleidenschaft nachweisen kannst, für den Fall, dass tatsächlich einer dummer Fragen stellt.


    Nagelt der Fiskus Dich auf eine gewerbliche Veräußerung fest (aus welchen Grund auch immer), ist der Gewinn zu versteuern, machst Du Verlust, kannst Du dann auch das Minus absetzen, aber nur als Gewerblicher, nicht privat. Die Umsatzsteuer (die beim Erwerb der Sammlung bereits gezahlte) und die beim Verkauf an den Fiskus abzuführende wird gegengerechnet. Musst Du weniger USt abführen, weil Du Verlust gemacht hast, erhälst Du sogar noch eine Erstattung...


    Unterm Strich ist das mit Kanonen auf Spatzen geschossen, die wenigsten von uns werden mit Ihrem Hobby Steuerbetrug im mehrstelligen Bereich machen, da zielt man auf andere Machenschaften ab. Und selbst die müssen bei der Personalsituation des öffentlichen Dienstes verpfiffen werden oder Pech haben um aufzufallen.


    Schade ist nur, dass Otto Normalbürger sich wieder gängeln lassen muss, weil andere Schindluder treiben....



    Gruß
    Dirk

  • Hallo Leute,


    regt Euch mal ab. Ich lehne mich mal vorsichtig weit aus dem Fenster, daher keine Garantie auf rechtliche Richtigkeit für das Folgende.
    Privatverkäufe sind nach wie vor von der Mehrwertsteuer berfreit. Wenn jemand seine über Jahre und Jahrzehnte gewachsene Sammlung verkauft, geht das in der Regel mit finanziellen Verlusten von sich. Nur in den seltensten Fällen wird man den Gegenwert des damaligen Neupreises dafür bekommen. Spekulative Sammler sind jetzt einmal davon ausgenommen.
    Bevor ein Privatverkäufer, der seine private Sammlung verhökert, Umsatzsteuer (so heißt die MWSt. für Gerwerbliche) an das Finanzamt abführt, muss das Finanzamt ihm erst einmal eine Gewinnerziehlungsabsicht nachweisen. Das gelingt hier nur in Ausnahmefällen wie z.B. den spekulativen Sammlern.
    Selbst wenn es spitz auf Knopf kommt und man vom Finanzamt zwangsweise als Gewerblicher eingestuft wird, dann muss man zwar die USt. abführen. Aber als Gewerblicher kann ich mir die bereits gezahlte MWSt. für die Sammlung vom Finanzamt verrechnen lassen. Jetzt ist die Gretchenfrage wie das ausgeht? U. U. bekomme ich vom Finanzamt noch zuviel gezahlte USt. (MWSt.) zurück. Da ich mit dem Verkauf Verluste gemacht habe, habe ich auch keinen Gewinn erziehlt. Bei der Einkommensteuer verbuche ich das als aussergewöhnliche Belastung. Was mein Jahreseinkommen schmälert und damit am Ende auch die Einkommensteuer vermindert.
    Die Finanzbehörden wissen das auch, viel besser und genauer als ich und werden in der Regel Verkäufe von langjährigen privat angelegten Sammlungen, welche zur eigenen privaten Nutzung und Erbauung angelegt wurden, auch als privat einstufen und auf sich beruhen lassen.
    Die sind eher hinter den pseudoprivaten professionellen Händlern her.


    Die Deutschen Steuergesetze sind eben die kompliziertesten der Welt.



    Die neue Verordnung bezüglich Bespitzelung in Sachen Börsen ist mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Des weiteren labberige schwammige Gummigesetze mit viel Interpretierungsspielraum, den Abmahnanwaltsvereinen zur Erwerbsgrundlage. Der Normalbürger muss dann mühsam lernen sich in diesem Haifischbecken zu bewegen.

  • Ulrich, wäre es möglich einen Sammelthread zu erstellen wo jeder seine Links zu externen Börsen postet?


    Dann bestünde noch immer die Möglichkeit, sein Zeug an gleichgesinnte zu verkaufen. Nur ohne das Risiko für dich als Betreiber.


    Müsste in der Tat gehen...

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  • Was haben eBay- und Online-Börsen Verkäufe und deren geplante staatliche Überwachung mit echter Schwarzarbeit zu tun?
    Mit welcher Berechtigung versucht der Staat mir 2x Mehrwertsteuer abzuknöpfen? Mit welcher Berechtigung wird mir Handelstätigkeit unterstellt, nur weil ich ein Hobby aufgebe und in 300 Auktionen Loks, Wagen, Gleise, Weichen, Gebäude, Straßenfahrzeuge und elektr(on)isches Zubehör verkaufe, weil ich so mehr für mein bezahltes und versteuertes(!) Eigentum bekomme - aber weit weniger als ich einst dafür aufwendete - statt ich das in eine Auktion packe oder mir vom Gebrauchthändler mein Material für einen schmalen Obulus abnehmen lasse?
    Warum wird mir die Umwandlung von Eigentum in Zahlungsmittel als Einkommen angerechnet?


    Dann bist Du ja ein genauso Betroffener wie ich, nur in einer anderen Ausprägung. Andere bescheißen und wir müssen es ausbaden. Aus diesem Grund arbeite ich aktiv gegen die Schattenwirtschaft.

  • Ich bin nicht bei der Datenschleuder FB


    Du nicht, aber mich würd es wundern wenn die Finanzbehörden da nicht durchforsten.

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