Von Chicago zu den letzten Alcos - USA Urlaub 10/2023

  • Kleiner Tipp, schreib bei den AC44C4M das die von Gleichstromtechnik auf Drehstromtechnik umgerüstet wurden und die Drehgestelle jetzt statt Co die Achsfolge A-1-A haben. Die Mittelachse ist eine Laufachse.


    Bei der AC6000 könnte man noch erwähnen das der Diesel eine Konstruktion von MWM (Motorenwerke Mannheim) und Deutz ist, in Lizenz vonn GE gebaut.

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    The situation is hopeless but not serious !

  • Stimmt, ich hatte eben die AC44C4M auf dem Schirm... Die hat bewusst nur die BNSF, das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm...

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  • Da habt ihr mich erwischt.

    Die NS hat natürlich AC44C6M. Steht ja auch so angeschrieben an den Loks. Keine Ahnung wie ich auch AC44C4M gekommen bin. Diesen Unfug mit nur 4 angetriebenen Achsen macht tatsächlich nur BNSF.

  • So Unfug ist das garnicht...

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  • Na ja, ist natürlich billiger. Aber dann müsste man die Loks auch wirklich nur für schnelle, "leichte" Züge einsetzen. UND das macht BNSF nicht. 2015 selbst erlebt am Crawford Hill. Ein Mischer mit einer ES44C4 und einer Dash9 kämpft sich bei Regen den Berg hoch. Fast genau vor unseren Augen ist der Zug liegen geblieben. Schon vorher war im Funk sinngemäß zu hören: ob wir das schaffen? Als der Zug dann stand, wurden erstmal die Helper angefordert. Hat dann dementsprechend gedauert bis es wieder weiter ging.

    Daher meine Meinung: Die Loks können sinnvoll sein für bestimmte Aufgabenbereiche. Aber sind halt definitiv nicht universell einsetzbar.

  • Diesen Unfug mit nur 4 angetriebenen Achsen macht tatsächlich nur BNSF.

    Ist übrigens nicht richtig, von der ES44C4 hat die Florida East Coast auch 24 Stück beschafft.


    Finde es etwas gewagt wegen einem negativen Beispiel das ganze Konzept in Frage zu stellen. Wenn das so ein großer Unfug ist, frage ich mich ja schon warum so ein Konzern nach über 1000 bestellten ES44C4 dann das Nachfolger Modell mit der selben Lösung bestellt. So schlecht scheint das Konzept für BNSF nicht zu sein.


    Grüße,

    Markus

  • So aus der Erinnerung waren die C4 als Nachfolger der GP60 und der Dash-9 gedacht. Mit dem Hintergedanken Ersatzteile und Wartung zu vereinfachen.

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  • Genau, die ES44C4 sind eben nur für bestimmte Aufgaben gedacht. Schnelle, relativ leichte Züge bei geringen Steigungen. Also vor allem Intermodalverkehr. Bei der FEC passt das dann ja auch. Bei denen ist alles flach.

    Wenn die BNSF die auch wirklich nur dafür einsetzen würde, wofür sie gedacht sind, wäre ja alles OK. Macht sie halt nicht, dann passieren Sachen wie oben beschrieben und die MRL Lokführer schimpfen drüber ^^

    BNSF ist ja, soweit ich weiß, die einzige Class 1, die dieses Konzept nutzen. Alle anderen Class 1 scheinen da nicht so überzeugt zu sein.

  • Bin sicherlich unwissend, aber seit wann geht die Water Level Route nach Chicago durch Ohio.

    Nach meiner Kenntnis ist es die Strecke von NY über Albany und Schenectady nach Buffalo.

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    Wahrscheilig bezieht es sich aber auch auf den Laufweg des "20th Century Limited" zwischen 1902 und 1967.


    Sich die Fälle nur von US-Seite anzusehen ist schade. Der Weg über die Rainbow Bridge hätte sich auf jeden Fall gelohnt. Die American-Falls und der Bridal Veil Falls sind nur von canadischer Seite zusehen und auch der Blick auf die Horseshoe Falls ist um längen besser.


    Vielen Dank für die Bilder und den Reisebericht. Freu mich auf den nächsten Teil.


    PS. Upps, das habe ich gestern geschrieben, aber nicht gesendet.

  • Hallo Markus,

    Ich hatte viel gegoogelt, um meine Meinung zu bestätigen und hatte da z.B. dieses Buch entdeckt.

    "The Water Level Route - New York to Buffalo"

    In Wiki gibt es dieses Bild "Water Level Route on US Map"

    Dieses Buch bezieht sich sogar nur auf die Strecke Grand Central to Albany, also nur am Hudson entlang.

    Aus dieser Seite kann man herauslesen, das es durchaus auch als Nickname für die gesamte NYC verwendet wurde.

    Da heben wir wohl beide wein bisschen Recht, enerseits die ursprünglich Water Level Route und später der Nickname, was ich nicht wuste.


    Edit: Sorry, sehe gerade, die beiden obersten Links hatte ich schon vom ersten googeln verlinkt.

  • Genau, die ES44C4 sind eben nur für bestimmte Aufgaben gedacht. Schnelle, relativ leichte Züge bei geringen Steigungen. Also vor allem Intermodalverkehr. Bei der FEC passt das dann ja auch. Bei denen ist alles flach.

    Wenn die BNSF die auch wirklich nur dafür einsetzen würde, wofür sie gedacht sind, wäre ja alles OK. Macht sie halt nicht, dann passieren Sachen wie oben beschrieben und die MRL Lokführer schimpfen drüber ^^

    BNSF ist ja, soweit ich weiß, die einzige Class 1, die dieses Konzept nutzen. Alle anderen Class 1 scheinen da nicht so überzeugt zu sein.

    Die BNSF geht da schon einen Sonderweg und setzt sie eigentlich endsprechend hauptsächlich auch für den Verwendungszweck ein. Ich bin da auch etwas verwundert, aber bei der Menge an georderten Lokomotiven kann es eigentlich kein kompletter Holzweg sein. Das da auch immer mal wieder welche an der falschen Stelle eingesetzt werden ist sicher korrekt, wenn da aber jetzt jeder zweite Zug stecken bleibt wäre das wirtschaftlich sicher nicht förderlich.

    Bei dem Gelände der MRL gibt es sicher bessere Konzepte. ;)

    So aus der Erinnerung waren die C4 als Nachfolger der GP60 und der Dash-9 gedacht. Mit dem Hintergedanken Ersatzteile und Wartung zu vereinfachen.

    Die C4 hat vor allem die ES44DC ersetzt. Das Konzept soll die Vorteile einer DC Lokomotive auf eine AC Lokomotive übertragen, so dass die DC Variante eingesparrt werden konnte.


    Grüße,

    Markus

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